Interview mit Frau Graf

Hallo Frau Graf,

Wie heißt die Tätigkeit, die sie in der ZHB ausfüllen?

Ich arbeite im Informations- und Auskunftsdienst der ZHB. Zu meinem Aufgaben gehören die Hilfe bei der Literaturrecherche in Katalogen, Datenbanken und Bibliographien sowie die Beschaffung von Literatur und Informationen.

Wie kommt man an eine Arbeit in der Informations- und Auskunftsdienst der ZHB?

Grundlage für diese Tätigkeit ist die langjährige Erfahrung bei der Arbeit mit Literatur und Benutzern. Hilfreich ist natürlich auch, dass ich Freude daran habe, Benutzern in die Recherche einzuführen und zu Helfen. Ich gebe gern Hilfestellungen. Meine Aufgabe liegt allerdings nicht darin, Literatur für die Benutzer zu finden. Ziel meiner Arbeit ist es, die Benutzer dahin zu führen, selbstständig Recherchen durchzuführen.

Welche Recherchemöglichkeiten haben die Studies?

Seit Anfang des Jahres sind unsere Möglichkeiten viel besser. Wir haben jetzt den Zugung zu sieben weltweiten Datenbanken und weiteren Datenbanken wie FIS Bildung. Diese Datenbanken sind von allen Unirechnern ohne Passwort zugänglich. Dies ist ein großer Fortschritt, da zum großen Teil auch Volltexte aus E-Journals zugänglich sind. Dies ist für die Benutzer von hohem Nutzen, da die Artikel im Volltext sofort zugänglich sind. Die Fernleihgebühren werden so ebenfalls gespart.

Wie bewerten Sie die Kenntnisse der Studies?

Ich erlebe täglich, wie unterschiedlich die Vorkenntnisse der Benutzer sind. Erschwert wird die Arbeit für die Benutzer und uns, wenn wir von unvollständigen Literaturhinweisen ausgehen müssen.

Wieviele Studies betreuen sie täglich?

So viele Studies wie in diesem WS habe ich noch nie betreut. Auch bei uns machen sich die gestiegenen Studierendenzahlen bemerkbar.

Für welche Fachbereiche wird am häufigsten recherchiert?

Auf Grund der hohen Studierendenzahlen wird am häufigsten in den Fachbereichen Deutsch und Pädagogik recherchiert. Der Kontakt der Fächer zur Biblothek ist sehr unterschiedlich. Gleiches gilt für den Anspruch an Literaturrecherchen. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist noch, dass im Fachbereiches Geschichte der Standart bei Recherchen sehr anspruchsvoll ist.

Was war der schwerste Fall, den sie in letzter Zeit betreut haben?

Es ist schwierig, vom „schwersten Fall“ zu sprechen. In einer Veranstaltung wurde den Seminarteilnehmern kürzlich die Aufgabe gestellt, einem Konferenzbericht über die Fernleihe zu bestellen, der noch unveröffentlicht war. Nach längerem Mailkontakt gelang es glücklicherweise, die noch nicht veröffentlichten Bericht zu bekommen.

Vielen Dank für das Interview

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